Nach dem Debutalbum „hallosuper“ zündet HARi ViDERCi mit „Kommerz“ ein Hyperpunk-Feuerwerk, zwischen Abriss-EDM, Artpop-Pathos und übersteuerter Konsumfantasie. Eingewickelt in Alufolie seziert ViDERCi die Ästhetik von Verkauf, Begehren und Rollenbildern – punktgenau zwischen Teleshopping, Clubnacht und Performancekunst. Tracks wie „Autos & Fraun“, „Sag JA!“ oder „Ausnutzen ist geil“ funktionieren dabei gleichzeitig als Satire, Banger und überzeichnete Werbejingles für eine doppelbödige Gegenwart. Der Focustrack „Die Kraft von Power“ bündelt das alles zu einem maximal aufgeladenen Statement inklusive Rückenwind: ironisch, emotional und so überladen, dass daraus im Endeffekt wieder etwas überraschend Ehrliches entsteht.